Bewegung im Alter
Sport, Fitness und Training können und sollten in der sog. zweiten Lebenshälfte nicht mehr so ausgeübt werden wie in jungen Jahren. Dies gilt es unmissverständlich zu realisieren. Mit 50 nochmal all das verpasste früherer Jahre nachholen zu wollen, führt zum Gegenteil dessen, was man erreichen wollte.
Und trotzdem gilt: Bewegung natürlich und eindeutig JA – Passivität ist keine Alternative. Nichts könnte diese Notwendigkeit besser ausdrücken als folgendes Zitat:
„Bei genauerem Hinschauen ähneln die meisten der sog. altersbedingten Funktionsverluste eher einem Zustand, den man als Trainingsmangel bezeichnen könnte. Will man dem entgegen steuern, liegt die Lösung auf der Hand: gezielte und dosierte körperliche Aktivität“
(aus „Die Heilkraft der Bewegung“ von Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann)
- Keine Überanstrengung sondern dosierte, individuell angepasste Bewegung.
- Längere Pausen zwischen den Belastungsphasen.
- Keine Schnellkraft und Maximalkraftübungen.
- Kein Auspowern.
- Schwerpunkt auf Ausdauer legen zur Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems.
- Volle Beweglichkeit in allen Gelenken durch sanfte Übungen anstreben.
- Kräftigung vor allem der tiefen Muskelschichten.
- Beugemuskeln dehnen, Halte- und Streckmuskeln kräftigen.
- Unnötiger Altershaltung entgegenwirken.
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